Die Kompatibilität von Plugins in WordPress ist der zentrale Punkt für die Funktionalität einer Webseite. Können verschiedene Plugins nicht miteinander, gibt es langfristig Probleme. Deshalb solltest Du auch den Gutenberg Editor mit Vorsicht genießen. Bekannt ist, dass er derzeitig noch in der Planungsphase ist. Solange die Version noch nicht vollständig ausgereift ist, werden sich Entwickler anderer Plugins noch nicht auf die Kompatibilität stürzen.

Der neue WordPress Editor: Umdenken ist gefragt!

In der Zukunft wieder der Gutenberg-Editor den bisherigen TinyMCE Editor ersetzen. Dieser hat sehr gute Dienste geleistet. Funktionalität und Kompatibilität stimmten überein. Nun wird er sich nach und nach verabschieden. Doch bis dahin wird es noch etwas dauern. WordPress setzt mit dem Austausch dieser beiden wichtigen Plugins einen Meilenstein innerhalb des CMS. Dir sollte klar sein, dass mit dem neuen Projekt die Bearbeitung von Beiträgen und Seiten ganz neue Erfahrungen mitbringen wird. Das Pagebuilding wird sich also tiefgehend verändern, erreicht gleichzeitig aber auch wichtige Punkte, was die Optimierung von Webseiten beinhaltet.

Worum geht es beim Gutenberg Editor?

Die Zukunft der Webseiten liegt in sogenannten „Blocks“. Bisher werden Seiten in den Contentbereich, Widgets und Menüs unterteilt. Hierbei gibt es für Dich verschiedene Optionen zur individuellen Anpassung. Mit Gutenberg werden diese einzelnen Elemente nun vereinheitlicht, es entstehen Blocks. Du kannst Dir das ungefähr wie ein System von Legosteinen vorstellen, die immer zusammenpassen und wie gewünscht aufgebaut werden. Dieses neue System wird die Gestaltung einer Webseite signifikant erleichtern, auch wenn es einige Zeit benötigt, um sich an die Änderungen zu gewöhnen.

WordPress aktuell: Der derzeitige Stand von Gutenberg im Juni 2018

Leider steckt die Entwicklung von Gutenberg noch in der Beta-Phase. Die Beta-Phase hat einerseits einen sehr guten Start, benötigt jedoch noch Zeit, um genauso funktional wie der TinyMCE zu werden. Deshalb wurde von Matt Mullenweg bestätigt, dass der Gutenberg Editor erst bei der magischen Grenze von 100.000 aktiven Installationen in den WordPress Core aufgenommen werden. Und solange es noch diverse Probleme gibt, werden sich insbesondere Webdesign-Agenturen noch nicht auf den Wechsel einlassen. Wir empfehlen Dir daher, den neuen Editor nur testweise einzusetzen. Es wird davon abgeraten, den neuen WordPress Editor live einzusetzen. Momentan macht es jedoch Sinn, einzelne WordPress Plugins hinsichtlich der Kompatibilität auszuprobieren und ein Feedback an die Entwickler zu senden. Gutenberg soll in WordPress-Version 5.0 Einzug finden. Ein genaues Release-Date gibt es noch nicht…